Warum ich (wieder) Englisch lerne – Tony Robbins als Auslöser, Rückschläge, Comeback & UPW 2025
Letztes Jahr beim Greator Festival 2024 in der Lanxess Arena stand Tony Robbins auf der Bühne. Ich hatte mir zwar die Simultan-Übersetzung gebucht und über Kopfhörer gehört – aber es war einfach nicht das Gleiche, wie ihn native zu verstehen. Die Energie im Saal, seine Stimme, die Nuancen – das wollte ich beim nächsten Mal direkt erfassen.

Somit habe ich den Entschluß gefaßt, mein Englisch wieder auf Vordermann zu bringen und habe nach dem Greator Festival mit Duolingo angefangen Englisch zu lernen.
Trotz mehrerer Klinikaufenthalte bin ich jeden Tag drangeblieben – an manchen Tagen war es eben nur eine einzige Lektion. So habe ich es auf einen 316-Tage-Streak geschafft.

Rückschlag – und Comeback
Mitte Mai 2025 kam dann der tiefe Dämpfer: Mir fehlten Kraft und Energie komplett. Ich konnte den Duolingo-Streak nicht fortsetzen – ehrlich gesagt, ich konnte mir nicht einmal mehr etwas zu essen machen.
Aber die Motivation ist geblieben. Mit der besser verträglichen Chemo kam langsam Energie zurück – und ich habe neu gestartet. Und Heute (11.08.2025) war ich wieder bei einem Englisch-Streak von 50 Tagen. Trotz Rückschlägen gebe ich nicht auf!
Kleines Upgrade, große Wirkung: Kurz vor dem 50-Tage-Meilenstein hat mich unsere Werkstudentin Diana in ihr Duolingo-Super Familienabo aufgenommen – sie hatte noch Plätze frei. Das werbefreie Lernen, die Komfort-Features und die kleine Extra-Motivation helfen mir spürbar, dranzubleiben.
Ich plane, mir demnächst ein eigenes Familienabo zu gönnen und auf jeden Fall meine zwei Nichten sowie meinen Neffen einzuladen – damit sie ebenfalls werbefrei und ohne Ablenkung lernen können.

Tony Robbins & meine „erste Begegnung“
Meine Begeisterung für Tony Robbins geht weit zurück. Mit 16/17 (ca. 1995/1996) fiel mir sein Buch „Das Powerprinzip – Grenzenlose Energie“ in die Hände. Das Thema NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren) und das Umwandeln von Schwächen in positive Energie hat mich damals gepackt – und es begleitet mich bis heute.
Wobei ich diese manipulativen NLP-Techniken seit damals nicht mehr einsetze. Mit meinem heutigen Wissensstand möchte ich die NLP-Methoden jedoch wieder lernen und gezielt, verantwortungsvoll nutzen – als Werkzeug für Selbstführung, Klarheit, Motivation und Fokus.

Das hat sich 2024 wieder voll gezeigt: Die Arena vibrierte, Tony Robbins lief mitten durch die Zuschauerränge; auf der Leinwand prangte sein Framework „3 Stufen der Meisterung“ – und genau das habe ich mir als Spickzettel mitgenommen:
- Cognitive Mastery – Understand it: Verstehe es! Wissen allein reicht nicht.
- Emotional Mastery – Feel it: Verknüpfe es emotional, spüre es.
- Physical Mastery – Doing it, consistently: Mach es – so oft, bis es Teil deiner Identität ist.
Diese drei Zeilen hängen jetzt sinnbildlich über meinem Schreibtisch – und ich wende sie nicht nur auf mein Englisch an: verstehen → fühlen → tun (jeden Tag ein bisschen).

Nächster Schritt: UPW 2025 (online)
Ich habe „Unleash the Power Within – Europe 2025 (Virtual)“ für 4.–7. September 2025 gebucht – nicht primär, um am Englischlernen dranzubleiben, sondern weil mich die Methoden und Prinzipien von Tony Robbins faszinieren.
Ich wäre gerne vor Ort, entscheide mich in meiner aktuellen Situation aber bewusst für die Online-Variante. Und da mein Englisch aktuell noch nicht ausreicht, um Tony native in voller Tiefe zu verstehen, nutze ich die deutsche Simultanübersetzung als Sicherheitsnetz. Das Ticket (Virtual inkl. Übersetzung) habe ich am 26.06.2025 bestellt.

Langfristiges Ziel: In ein paar Jahren möchte ich Tony noch einmal live vor Ort erleben – dann ohne Übersetzung, direkt auf Englisch.
So bereite ich mich auf UPW vor (fokus auf Umsetzung statt Sprache):
- Setup & Energie: Technik vorher testen, Sitz-/Stehwechsel, Snacks & Wasser bereitstellen; Pausen bewusst setzen.
- Mindset-Notizen: Ein Heft nur für State/Focus/Identity-Notizen – Schlagworte, keine Romane.
- Action-Liste: Nach jedem Block 1–3 konkrete Schritte festhalten (Health, Routinen, Finanzen).
- Integration-Woche danach: Termine im Kalender, um die Schritte wirklich umzusetzen.
- Englisch separat: Duolingo & Hörverständnis laufen unabhängig weiter – Ziel: in Zukunft native verstehen und natürlich auch reden.
Fazit
Englisch lernen ist für mich gerade mehr als Sprache. Es ist ein Symbol dafür, wie ich mich trotz Diagnose zurück ins Leben kämpfe: kleine Schritte, konsequent, mit Blick auf das, was mich begeistert. Beim nächsten Tony Robbins Vortrag will ich vor Ort dabei sein und ohne Kopfhörer verstehen – und fühlen, was er sagt.
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