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Schutz vor Krebs (Dr. Michael Spitzbart) – was ich daraus mitnehme

Die Diagnose Pankreaskarzinom hat meinen Blick auf Prävention und Alltag komplett verändert. Ich kann nicht alles steuern – aber ich kann besser entscheiden, womit ich meinen Körper täglich unterstütze. „Schutz vor Krebs“ von Dr. Michael Spitzbart hat mir dafür eine klare Leitlinie gegeben: gezielt supplementieren, Mineralstoffe im Blick behalten und das Immunsystem mit einfachen Routinen stärken. Hier ist meine persönliche Zusammenfassung und was ich konkret umsetze.

Warum ich das Buch gelesen habe

  • Ich brauche praxisnahe, realistische Hebel, die auch mit wenig Energie funktionieren.
  • Ich will gezielt statt „viel hilft viel“: erst messen/abwägen, dann dosiert handeln.
  • Ich suche Wege, mein Immunsystem zu entlasten und Entzündungen zu reduzieren – ergänzend zur Chemo, nicht als Ersatz.

Wichtig: Das sind meine persönlichen Learnings. Keine medizinische Beratung.

Worum es im Buch geht (mein Kurzüberblick)

  • Prävention als Alltagsprinzip: Ernährung, Bewegung, Schlaf, Licht/Sonne, Stressmanagement.
  • Mikronährstoffe als gezielte Bausteine – nicht blind, sondern nach Bedarf.
  • Mineralstoffe (z. B. Magnesium, Zink, Selen) als Grundgerüst vieler Stoffwechselprozesse.
  • Immunsystem stärken durch entzündungsarme Ernährung, Darmgesundheit, ausreichend Protein und sinnvolle Supplemente.
  • Messbar denken: Werte checken (Blut/Status), Veränderungen beobachten, pausenloses „Nachschütten“ vermeiden.

Meine Learnings – auf den Punkt

1) Vitamine & Nährstoffe gezielt einsetzen

  • Ziel statt Zufall: Ich priorisiere die Nährstoffe, die bei mir (Anamnese, Verträglichkeit, ggf. Blutwerte) am meisten Sinn ergeben – z. B. Vitamin D, B-Komplex, Omega-3.
  • „Start low, go slow“: Langsam einschleichen, Reaktionen dokumentieren, erst dann feinjustieren.
  • Qualität & Timing: Möglichst bioverfügbare Formen und routinetaugliche Zeitpunkte (z. B. morgens/mittags, nicht alles auf einmal).

2) Mineralstoffversorgung stabil halten

  • Magnesium für Muskulatur, Nervensystem und Regeneration (verträgliche Form, auf Magen/Darm achten).
  • Zink & Selen als immunrelevante Mineralien – bei mir nur mit Wertelage, um Überdosierungen zu vermeiden.
  • Elektrolyte an anstrengenden Tagen (Chemo/Hitze/Schwitzen) – moderat und bedarfsgerecht.

3) Immunsystem natürlich stärken

  • Entzündungsarm essen: viel Gemüse/Beeren, gutes Eiweiß, hochwertige Fette (Olivenöl, Omega-3), wenig Zucker/Ultraverarbeitetes.
  • Darm freundlich behandeln: verträgliche Ballaststoffe, ausreichend trinken, Mahlzeiten klein & regelmäßig.
  • Schlaf & Licht ernst nehmen: abends runterdimmen, tagsüber Tageslicht.
  • Sanfte Bewegung (kurze Spaziergänge, Mobilisation, lockeres Rad) – lieber 3×10 Minuten als 1×30 Minuten mit anschließendem „Crash“.
  • Stress runter, Atem rauf: länger ausatmen, kleine Pausen einplanen, soziale Kontakte pflegen.

So integriere ich das in meinen Alltag (mit wenig Kraft & kurzer Ausdauer)

Morgens (5–10 Min.):

  • Wasser + Elektrolyte (bei Bedarf)
  • leichte Mobilisation/Atem
  • erste Einnahmen (z. B. Vitamin D/Omega-3)

Über den Tag:

  • Kleine, verträgliche Mahlzeiten mit Eiweiß + Gemüse/Beeren
  • 1–3 kurze Bewegungsfenster (Gehen, sehr locker)
  • Notizen: Energie 1–3 h nach Mahlzeit, Verträglichkeit, Stimmung

Abends:

  • Licht runter, warme Dusche/Entspannungsroutine
  • Magnesium (verträgliche Form)
  • Dankbarkeits-Check: 1–3 Dinge, die gut liefen

Meine Schnellübersicht (Spickzettel)

  • Gezielt supplementieren: Wertelage/Verträglichkeit → kleine Schritte → beobachten.
  • Mineralstoff-Basis: Magnesium, Zink, Selen nicht blind – lieber geführt.
  • Immunfreundlicher Alltag: entzündungsarm essen, schlafen, sanft bewegen, Stress senken.
  • Mini statt Maxi: kurze Einheiten, Pausen sind Teil des Plans.
  • Konstanz > Perfektion: kleine, wiederholbare Routinen schlagen Aktionismus.

Meine Zusammenfassung

Schutz vor Krebs“ hat mir geholfen, Prävention greifbar zu machen: keine Extrempläne, sondern klare Grundpfeiler, die ich an meine Tagesform und die Chemo anpasse. Für mich heißt das: erst verstehen, dann dosiert handeln – mit Fokus auf Anti-Entzündung, gute Mineralstoffbasis, gezielte Vitamine und machbare Routinen.

So kämpfe ich mich Schritt für Schritt zurück. Aufgeben ist keine Option.



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